Liebe Mit-Eltern,

 

wir möchten Sie kurz zum Stand der Entwicklung unserer Sophienschule informieren.

 

Am letzten Donnerstagabend im Bezirksamt wurde das Projekt des Sophiencampus in der öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord vorgestellt. Dieser Ausschuss ist durch Vertreter der politischen Fraktionen der Bezirksversammlung besetzt und behandelt alle wesentlichen baulichen Entscheidungen im Bezirk.

 

Wie der Sophiencampus als kombinierte Grund- und Stadtteilschule unter Erweiterung des Geländes aussehen könnte, haben vom Erzbistum Frau Dr. Hutmacher (Leiterin Abt. Schulaufsicht des ASH des EBHH) und Herr Hoch (Leiter Bauabteilung des EBHH) anhand von Plänen dargestellt. Dieser Termin war sehr wichtig, weil der Bebauungsplan, der die Neubebauung des Busdepots mit über 400 Wohnungen regelt, fast abgeschlossen ist und bisher keine Berücksichtigung einer Schulerweiterung enthält!

 

Trotz kritischer und detaillierter Nachfragen aus allen Parteien standen die Mitglieder des Ausschusses der Idee des „Sophiencampus“ wohlwollend gegenüber. Viele Einzelfragen bleiben im Weiteren natürlich zu klären. Die Offenhaltung der Schul-Option im Bebauungsplanverfahren soll durch eine gemeinsame Absichtserklärung von Erzbistum und der Stadt Hamburg gesichert werden. Auf diese Weise hat der Ausschuss dem Erzbistum ein Lösungsangebot unterbreitet, um sowohl die Bauplanung, als auch die Finanzierungsfrage sichern zu können. Die Vertreter des Erzbistums haben angekündigt, bis zu den Sommerferien Zeit zu benötigen, um die restliche Finanzierung des Projektes klären zu können. Nach ihren Angaben fehlen noch rund 12 von ca. 30 Mio. €.

 

Eine große Zahl von Besuchern aus Elternvertretern der Sophienschule und der Gesamtelternvertretung aller katholischen Schulen und engagierten Mitgliedern der Gemeinde St. Sophien, sowie den Schulleitungen unserer Sophienschule, der Franz-von-Assisi- und der Domschule haben gegenüber der Bezirkspolitik und den Vertretern des Erzbistums ein starkes Zeichen für das – auch nach fast einem Jahr – ungebrochene Interesse an der Weiterentwicklung unseres Standortes und des katholischen Schulsystems in Hamburg insgesamt abgegeben.

 

Viele gute Wortmeldungen aus den Reihen der Eltern haben dies aktiv und unmissverständlich unterstrichen! Außerdem hat die Elternschaft den Vertretern des Erzbistum seine Unterstützung bei der Anwerbung des fehlenden Betrags angeboten.

 

Vielen Dank allen, die dabei waren.

 

Mit den besten Grüßen,

 

Felix Vogelpohl
Mitglied Vorstand des Elternrates der Sophienschule

 

Liebe Eltern der Sophienschule,

 

wir freuen uns über die Entscheidung des Wirtschaftsrates des Erzbistums und des Erzbischofs, das Moratorium der Sophienschule um ein Jahr zu verlängern, mit der Absicht, unseren Standort in eine Grund- und Stadtteilschule zu erweitern!

 

Wir freuen uns, dass sich die Mühe und Arbeit im Kampf um unsere Schule seit Januar soweit gelohnt hat, und danken allen, in der Schule, Gemeinde und darüber hinaus, die dazu auf unterschiedlichste Art mit beigetragen haben! 

 

Bitte sehen Sie hierzu unten die Pressemitteilung der Gesamtelternvertretung zu der Entscheidung, die auch die anderen beiden Moratoriumsschulen betrifft. 

 

Mit besten Grüßen 

 

Felix Vogelpohl 

 

Mitglied Vorstand des Elternrates der Sophienschule 

 

 

 

Eltern sehen Erzbischof in der Verantwortung

 

 

 

Gesamtelternvertretung der katholischen Schulen in Hamburg

 

Pressemeldung des Sprecherteams vom 8. November 2018

 

 

Die Eltern begrüßen die Absichtserklärung des Erzbischofs Dr. Stefan Heße, die Katholische Sophienschule in Barmbek und die Katholische Schule Harburg weiterzuentwickeln. Hierdurch wird diesen Schulen eine wichtige Zukunftsperspektive eröffnet und der Erhalt von wichtigen Teilen des katholischen Schulsystems ermöglicht. Die Eltern rufen den Erzbischof auf, seinen Worten nun Taten folgen zu lassen. Die Betroffenen brauchen eine klare und positive Entscheidung, um mit ganzer Kraft den Erhalt und die Entwicklung ihrer Schulen angehen zu können. Insbesondere benötigen sie in der aktuellen Anmelderunde die starke und aktive Unterstützung des Erzbistums, um das nötige Vertrauen in die Zukunft der beiden Schulen wieder herzustellen.

 

Zugleich bedauern die Eltern zutiefst die Schließung der Katholischen Schule Neugraben. Die Gedanken der Eltern gelten den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, aber auch der Schulleitung und dem Lehrerkollegium vor Ort, die nach langem Hoffen und Bangen nach 2013 ein zweites Mal mit der Schließung konfrontiert sind. Sie fordern den Erzbischof auf, auf die Betroffenen zuzugehen und sich im persönlichen Gespräch ihrer Ängste und Nöte anzunehmen.

 

Die Eltern sind enttäuscht, dass die Entscheidung des Erzbischofs weder der pastoralen noch der sozialen und städtebaulichen Entwicklung im Süden Hamburgs Rechnung trägt. Die Katholische Schule Neugraben ist laut katholischer Schulinspektion die am besten bewertete katholische Schule Hamburgs. Daher können die Eltern nicht nachvollziehen, dass die Schule offenbar ohne Prüfung von Alternativen (z.B. Fortführung als Grundschule) und wie bereits 2013 unter Hinweis auf einen nicht belegten Investitionsbedarf von 25 Mio. Euro abgewickelt werden soll.

 

Die Eltern stellen fest, dass der Erzbischof trotz der starken Proteste der letzten Monate an den umstrittenen Schließungsplänen vom Januar 2018 festhält. Sie fordern den Erzbischof auf, die berechtigte Kritik bei weiteren Entscheidungen zu berücksichtigen. Insbesondere die Schließung der drei Stadtteilschulen im Zentrum von Hamburg wird zu negativen Konsequenzen für das gesamte katholische Schulsystem führen. Schülerinnen und Schüler aus der Mitte und dem Norden Hamburgs muss eine Chance zum Besuch einer katholischen Stadtteilschule eröffnet werden. Die Eltern rufen den Erzbischof auf, bis zur Fertigstellung der neuen Katholischen Sophienschule eine katholische Stadtteilschule im Zentrum von Hamburg offenzuhalten.

 

 

 

 

 

Herzliche Grüße

 

 

 

Patrick, Achim, Henrik, Rüdiger und Tina

Das Sprecherteam der Gesamtelternvertretung der katholischen Schulen Hamburgs

 

Elternmitarbeit

Die Eltern unserer Schüler haben sich bewusst für die Sophienschule entschieden, nachdem ihnen vermittelt wurde, was sie von den Mitarbeitern in dieser Schule erwarten dürfen. Ebenso wichtig ist es uns, den Eltern vor Beginn der Schulzeit ihrer Kinder mitzuteilen, was wir von ihnen erwarten.

Die Kinder sollen spüren, dass Elternhaus und Schule zusammenstehen, dass Eltern das Handeln der Lehrer unterstützen, dass Eltern und Lehrer die gleichen Ziele verfolgen.
Wir freuen uns über Eltern, die sich entsprechend ihrer verfügbaren Zeit und ihrer Fähigkeiten in den Schulalltag einbringen.
Kinder, die ihre Eltern in der oder für die Schule aktiv erleben, erfahren Verbundenheit zwischen Elternhaus und Schule als selbstverständlich.
Wir bieten vielfältige Gelegenheit zur Elternmitarbeit:


  • Mitarbeit in den Schulgremien

  • Klassenelternvertretung

  • Elternrat

  • Schulkonferenz

  • Schulverein

  • Kuchen- und Salatspenden

  • Mitwirkung bei Schulfesten

  • Lesebetreuer

  • Milchmütter

  • AG-Betreuer

  • Ausflugsbegleiter

  • Handwerkliches Know-how


Durch informative Elternbriefe, Einladungen zu persönlichen Gesprächen, Telefonate, ungezwungene Festlichkeiten, einen Kummerkasten und eine jährliche anonyme Abfrage der Elternzufriedenheit wollen wir Vertrauen und Wertschätzung in und für die Erziehungsarbeit in der Sophienschule schaffen.