Die Heilige Sophia




Sophia fiel Anfang des vierten Jahrhunderts der Christenverfolgung zum Opfer. Sie kam im dritten Jahrhundert in Rom zur Welt. Wegen ihres christlichen Glaubens erlitt sie während der Verfolgung unter Kaiser Diokletian im Jahr 305 den Martertod. Um 846 übertrug Papst Sergius II. Reliquien der Märtyrerin in die Kirche S. Martino ai Monti in Rom, wo sie unter dem Hochaltar beigesetzt wurden.

Sophia gilt als Patronin gegen späte Fröste und für das Wachs-tum von Feldfrüchten. Vor allem in Süddeutschland ist die „kalte Sophie“ noch heute neben Pankratius, Servatius und Bonifatius als so genannte Eisheilige bekannt.

Abgebildet wird Sophia als Märtyrerin, manchmal mit einem Schwert und einem Trog, was möglicherweise auf ihren Tod durch Enthauptung schließen lässt. Meistens jedoch sieht man die Römerin mit einem Buch und einer Palme dargestellt.

In unserem speziellen Fall hält sie in ihrer Linken die Sophienkirche, die sie dem besonderen Schutz und Segen Gottes anempfiehlt.

Ihr Namensfest feiern wir am 15. Mai.